Ein altes PR-Sprichwort lautet: „Tue Gutes und sprich darüber“. Was ursprünglich auf diese positive Außenwirkung von gemeinnützigen Aktionen bezogen war, lässt sich auf selbstständige Fotografen anpassen: „Sei gut und zeig es!“.

So erklärt es Tobias Looschelders, Digital-Experte mit rund zehn Jahren Erfahrung im Reputationsmanagement. In seinem Gastbeitrag für das Fachmagazin fotoPRO rät Looschelders Fotografen, ihre Online-Reputation in die eigene Hand zu nehmen. „Fotografen punkten in erster Linie mit ihrer guten Arbeit“. Ist diese aber nicht sichtbar, kann dies schnell zur Gefahr für die berufliche Existenz werden. Daher rät es sich immer in Selbstvermarktung zu investieren, um Bekanntschaft aufzubauen und Aufträge zu bekommen.

Er empfiehlt den Fotografen, sich regelmäßig selbst zu googeln. Idealerweise im Inkognito-Modus des Browsers, um neutrale  Suchergebnisse zu sehen. Darüber hinaus legt Looschelders nahe, möglichst viele Online-Profile anzulegen und diese untereinander zu verlinken. Auf ihrer eigenen Webseite sollten Fotografen zudem möglichst viel über sich erzählen und die besten Arbeiten zeigen.

„Sei gut und zeig es“, so machen sich Fotografen im Web und in ihrer Profession zur Marke und bauen so eine sichtbare Online-Präsenz auf.