Einen sinnhaften und inhaltlich vollständigen Seminarplan aufzustellen, um den Seminar-Teilnehmern komplexe Sachverhalte verständlich zu machen, ist immer ein schwieriger Prozess für Lehrende. Wenn dann noch ein unkalkulierbares Hindernis, wie das Corona-Virus hinzukommt, erschwert sich dieser Prozess nochmals um ein Vielfaches. Dann muss nicht nur die Komplexität der Themen mit einberechnet werden, sondern auch die veränderten Voraussetzungen der Seminarführung. Individualisierte Hilfestellung und anschauliche Verdeutlichung per Whiteboard ist schwer bis gar nicht möglich.

Brainstorming mit Miro geht ganz einfach und lockert das Seminar angenehm auf.

All diese Probleme musste auch Tobias Looschelders mit in seinen Lehrplan einbeziehen. Looschelders ist Dozent für „Datenkompetenz für Marketing-Manager“ an der Kölner Medienhochschule HMKW. Zu der Herausforderung der Online-Seminare hat er als Gast im Podcast „didn’t cancel; went digital“ an einem Interview teilgenommen. Dabei sagt er, das Thema Daten für Seminar-Teilnehmer schmackhaft zu machen sei jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung. Hinzu kommt in der digitalen Lehre, dass Theorieblöcke von 30 Minuten und mehr einfach nicht mehr umsetzbar sind und das Dozieren auf Augenhöhe durch ausgeschaltete Webcams leidet. Um der drohenden Langeweile von Frontalunterricht zu entgehen, versuchte Looschelders regelmäßig interaktive Aufgaben in Kleingruppen oder Tools wie Miro einzuarbeiten. Von letzterem waren er und die Seminar-Teilnehmer sofort in solchem Maße angetan, dass dieses bei einer Rückkehr zur Präsenzlehre definitiv vermisst würde.

Ob die gesteigerte Interaktivität auf Anklang stoßen konnte, welche Learnings sich aus der Online-Lehre für Looschelders ergeben haben und wie er sogar Google Analytics in die Online-Seminare eingebunden hat, können Sie hier im Podcast nachhören.